Teebaumöl - Vielfältige Wirkung

Teebaumöl ist erstaunlich. Seine Wirkung ist vielfältig, effektiv und wissenschaftlich belegt.

Wir informieren über die Hintergründe, Inhaltsstoffe und Wirkung, die zahlreichen Anwendungsgebiete und geben praktische Tipps rund um das ätherische Öl des australischen Teebaumes.





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Inhaltsübersicht

Teebaumöl wirkt vielfältig

An vielen Stellen wird heute Teebaumöl für verschiedenste Erkrankungen empfohlen. Bekannte schwärmen, im Internet kursieren zahlreiche Tipps für Teebaumöl als Hausmittel und in Zeitschriften wird überwiegend positiv über die zahlreichen guten Eigenschaften des Teebaumöls berichtet.

Da Teebaumöl eine nachgewiesen gute Wirkung gegen Bakterien und Pilze besitzt, ist die Euphorie in vielen Fällen begründet; dennoch darf man nicht vergessen, dass es sich bei diesem Öl um ein pflanzliches Mittel mit Wirkung und möglichen Nebenwirkungen handelt, die bei der Anwendung bedacht werden müssen. Richtig angewendet, kann Teebaumöl aber gute Hilfe in vielen Fällen leisten. Das gilt insbesondere dann, wenn Keime und Erreger im Spiel sind, denn das ätherische Öl ist in der Lage, diese an der Vermehrung zu hindern und bestehende zu eliminieren.

Ein Wundermittel?

Teebaumöl wird aus dem Australischen Teebaum gewonnen; der botanische Name dieses Baumes lautet Melaleuca alternifolia. Teebaumöl wird heute fast mit einem Wundermittel gleichgesetzt, da es gegen verschiedene Krankheitsbilder (vor allem Erkrankungen der Haut) hilft und außerdem eine entzündungshemmende Wirkung besitzt. Ein Blick auf die vielfältigen Naturschätze zeigt, dass Pflanzen oftmals zu helfen vermögen, ohne dass die moderne Medizin unbedingt den Grund dazu zu erklären vermag. Die Wirkstoffe des Teebaums wurden von den Ureinwohnern Australiens rege genutzt, es war für sie eine normale Medizin. Heute blicken immer mehr Menschen in den Arzneischrank der Natur und kaum kommt eine Pflanze mit reellem Wirkstoff – wissenschaftlich belegt – um die Ecke, ist die Rede von einem Wundermittel. Teebaumöl wirkt, doch deswegen ist es kein Wundermittel, sondern einfach eine ausgezeichnete Naturmedizin mit erforschtem Wirkspektrum.

Der Australische Teebaum

australische Teebaumöl Pflanze

Der bis zu sieben Meter hoch wachsende Teebaum ist in Australien in den sumpfigen Küstenregionen im Norden des Kontinents beheimatet. Das ätherische Öl, welchem verschiedene Eigenschaften zugeschrieben wird, befindet sich in den schmalen und ledrigen Blättern sowie in den Spitzen der Zweige. Mit Hilfe von Wasserdampfdestillation wird das Öl aus Blättern und Zweigspitzen extrahiert. In der Regel riecht Teebaumöl würzig, je nach Ernte und Verarbeitung kann sich auch ein Geruch ähnlich Muskat oder Campher ergeben. Nach „Australischem Standard“ dürfen neben Melaleuca alternifolia auch die Pflanzen Melaleuca linariifolia und Melaleuca dissitiflora zur Gewinnung von Teebaumöl genutzt werden. Das Teebaumöl nennt sich Melaleuca aetheroleum. Der australische Teebaum zählt zur Gattung der Myrtenheiden und es handelt sich dabei um einen immergrünen Strauch, der auch als kleiner Baum klassifiziert wird. Die Rinde des  Melaleuca alternifolia ist weiß und ähnelt Papier. Junge Zweige sind mit feinen, seidigen Härchen bedeckt, ältere Zweige sind komplett kahl. 

Die Entdeckung des Teebaumöls

Um den Namen des Australischen Teebaums ranken sich einige Geschichten. Wahrscheinlich ist es, dass die herab fallenden Blätter des Teebaums einem See eine dunkelbraune Färbung – wie Tee – verliehen haben. Eine weitere Legende rankt sich ebenfalls um diesen See – so sollen die Aborigines das Gewässer zu hygienischen Zwecken aufgesucht haben und es kristallisierte sich heraus, dass plötzlich diverse Leiden und Beschwerden verschwanden.

Der Grund: am Ufer wachsende Teebäume verloren ihr Blattwerk und reicherten den See mit den heilbringenden Inhaltsstoffen an. In anderen Mythen braute sich Kapitän Cook im 18. Jahrhundert aus den Blättern einen Tee; da dieser jedoch alles andere als lecker schmeckt, wird von dieser Theorie oft eher Abstand genommen. Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, machten sich die heilenden Eigenschaften des Teebaumöls als erste zu Eigen. Sie zerrieben, mörserten oder verbrannten die Blätter und inhalierten die dabei austretenden ätherischen Öle. Die Blätter wurden außerdem zu Brei oder Tinkturen verarbeitet und dann in Form von Umschlägen sowie Aufgüssen auf zu behandelnde Hautstellen gelegt. Den Weg von Australien nach Europa fand der Teebaum tatsächlich mit James Cook.

Der englische Seefahrer legte im Jahr 1770 an der australischen Nordküste an, mit an Bord befand sich der englische Naturforscher und Botaniker Sir Joseph Banks ( 1742 – 1820) mit seinem Team, der von von der Royal Navy als Teilnehmer für wissenschaftliche Expeditionen benannt wurde. Bei den Streifzügen durch die sumpfige Gegend fiel dem Botaniker der Duft des Teebaums auf, was ihn zu einer genaueren Untersuchung der bis dato unbekannten Pflanze veranlasste. Die Seefahrer und Forscher beobachteten die Ureinwohner, wie diese einen Sud zubereiteten und nach dem Kopieren der Zubereitung wurde die Schiffsmannschaft kurzerhand mit dem Sud behandelt.

Da das Schiff nur begrenzte Möglichkeiten zur Untersuchung der Pflanze beinhaltete, importierten die Seefahrer Teile des Teebaums nach England, wo sich weitere Forscher und Wissenschaftler mit den Wirkstoffen auseinandersetzten.

Ein natürliches Antibiotikum

Die sich in Australien ansiedelnden Europäer änderten die Anwendung der Teebaumblätter entsprechend ihren Bedürfnissen ab. Anfang des 20. Jahrhunderts fanden erste Studien zur Wirksamkeit von Teebaumöl in Bezug auf Bakterien, Pilze und Entzündungen statt.

Die australische Armee nutzte das Öl im Zweiten Weltkrieg als entzündungshemmendes Mittel und stattete zahlreiche Soldaten damit aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen Antibiotika einen großen Stellenwert in der Medizin ein und verdrängten das natürliche Teebaumöl ins Abseits.

Heutzutage ist Teebaumöl beliebter denn je, da sich bei vielen Menschen ein kritisches und ökologisches Bewusstsein eingestellt hat und zudem Resistenzen gegenüber Antibiotika immer wieder Schlagzeilen machen.

Inhaltsstoffe des Teebaumöls

Teebaumöl enthält vor allem Terpene, insbesondere das Terpinen-4-ol, dem zum Großteil die Heilwirkung zugeordnet wird; insgesamt sind etwa 100 Inhaltsstoffe vorhanden, von denen aber nur rund 60 Prozent klassifiziert wurden.

Ist das Öl sehr hochwertig, sind von Terpinen-4-ol mindestens 40 Prozent enthalten; nach Australischem Standard werden 30 Prozent als Mindestgehalt angegeben. Es kommt in zahlreichen ätherischen Ölen vor, so zum Beispiel in denen von Kiefern, Eukalyptus oder Lavendel. Des Weiteren schreibt der Australische Standard vor, dass der Anteil an 1,8-Cineol nicht mehr als 15 Prozent betragen darf. In deutscher Fachliteratur wird jedoch ein maximaler Gehalt von drei bis vier Prozent angegeben, da 1,8-Cineol die Haut sonst zu stark reizen kann. Ein möglichst geringer Anteil ist daher als Qualitätskriterium eines guten Teebaumöls anzusehen.

Antibakterielle Wirkung von Teebaumöl

Ätherische Öle, die einen hohen Anteil an Terpenen haben, wie Teebaumöl, wirken besonders gut gegen Bakterien und Pilze. In Studien wurde In-vitro („im Reagenzglas“) nachgewiesen, dass bereits bei einer niedrigen Konzentration Teebaumöl das Wachstum von MRSA, Escherichia coli oder Streptococcus pyogenes hemmt. Unter MRSA versteht man Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus, welches gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent und daher nur schwer zu behandeln sind. Häufig löst es Infektionen der Haut oder von Muskeln aus. Escherichia coli ist Teil der natürlichen Darmflora; bei einem schwachen Immunsystem können die Bakterien überhand nehmen und sind dann meistens Ursache von Harnwegsinfekten. Streptococcus pyogenes löst bei Kindern häufig Scharlach, Mandelentzündung oder eine Eiterflechte aus.

Auch Bakterien, die an der Bildung von Akne beteiligt sind, reagierten auf Teebaumöl. Bei einer Studie wurde über einen Zeitraum von drei Monaten die Anwendung von fünfprozentiger Teebaumöl-Zubereitung mit der von fünfprozentiger Benzolperoxid-Lösung verglichen. In beiden Gruppen kam es zu einem deutlichen Rückgang der Akne, jedoch wirkte Benzolperoxid schneller und stärker. Da allerdings die Nebenwirkungen, wie eine trockene, brennende oder juckende Haut, Stechen oder Hautrötungen, bei der mit Teebaumöl behandelten Gruppe geringer waren, kann bei bis zu mittelschwerer Akne die Behandlung mit Teebaumöl ausprobiert werden.

Pilzerkrankungen der Haut

Erkrankungen der Haut und Schleimhaut werden in vielen Fällen durch Pilze hervorgerufen. Hefepilze verursachen Pilzerkrankungen im Mund oder an den Genitalien, Entzündungen an Haarfollikeln und seborrhoische Dermatitis. Auch Dermatophyten können Pilzerkrankungen der Haut hervorrufen. Verschiedene Studien zeigten, dass das Wachstum dieser Pilze in den meisten Fällen beinahe vollständig gestoppt wurde.

Bei einem Pilzbefall des großen Zehs (Nagelmykose) konnte bei einer Studie ebenfalls eine gute Wirkung des Teebaumöls nachgewiesen werden. Die Probanden behandelten ihren befallenen großen Zeh entweder mit Clotrimazol (1%), einem Mittel, welches gerne gegen Pilzinfektionen eingesetzt wird, oder mit reinem Teebaumöl. Nach sechs Monaten waren 18 Prozent der Teebaumöl-Patienten geheilt, 11 Prozent der Clotrimazol-Patienten. Nach weiteren drei Monaten wurde in beiden Gruppen eine nachhaltige Verbesserung der Situation festgestellt.

Teebaumöl und Viren

Immer wieder liest man, dass Teebaumöl auch gegen Viren helfen soll. In der traditionellen Volksheilkunde wird Teebaumöl zum Beispiel bei Herpes-Infektionen an den Lippen oder einer Gürtelrose angewendet, da hier zum einen die Infektion schneller verheilen, zum anderen der Juckreiz nachlassen soll. Als Hausmittel wird Teebaumöl auch gegen Herpes genitalis oder Feigwarzen eingesetzt. Da diese Erkrankungen leicht durch sexuelle Kontakte übertragen werden, ist es ratsam, in solchen Fällen mit herkömmlichen Medikamenten zu behandeln.

Teebaumöl richtig anwenden

Teebaumöl wird heutzutage bei zahlreichen Erkrankungen angepriesen – fast scheint es ein Allheilmittel zu sein. Allerdings sollte man bei der Anwendung von Produkten, die Teebaumöl enthalten, einiges beachten. Die Herkunft des Öls ist wichtig, dessen Zusammensetzung, die Dosierung bei der Anwendung und die zu behandelnden Krankheiten. Insbesondere die Reinheit ist eines der wichtigsten Kriterien. Das ätherische Öl unterliegt – wie nahezu alle Produkte – je nach Hersteller Qualitätsunterschieden.

Am besten ist reines Teebaumöl ohne irgendwelche chemischen Zusätze, also in Bio-Qualität. Bezüglich der Anwendung eröffnen sich etliche Möglichkeiten. Das ätherische Öl kann sowohl zur Inhalation als auch äußerlich angewandt werden. Zur Inhalation eignen sich die guten, alten Dampfschüsseln, gefüllt mit heißem Wasser und ein Handtuch über den Kopf genauso gut wie die eigens dafür konstruierte Inhalatoren. Bei der äußerlichen Anwendung ist eine punktuelle Anwendung zielführender als ein großflächige. Auch wenn es mühsam erscheint, bei Akne jede einzelne entzündete Hautstelle zu betupfen.

Für eine großflächige Anwendung eignet sich Teebaumöl nicht. Einerseits sollte gesundes Gewebe nicht unnötig „gereizt“ werden, andererseits ist das Öl mit starken, natürlichen Kräften versehen, die durchaus zu allergischen Reaktionen führen können. Bei erstmaliger Anwendung sollte eine gesunde Hautstelle mit verdünntem Teebaumöl vorsichtig betupft werden, um eventuelle Reaktionen auszumachen.

Hochwertiges Teebaumöl kaufen

Teebaumöl wird in den meisten Fällen als ätherisches Öl angeboten. Damit die Qualität und die damit einhergehende Heilwirkung gewährleistet ist, achtet man darauf, dass es sich bei dem verwendeten Teebaum um die Pflanze mit botanischem Namen Melaleuca aetheroleum handelt beziehungsweise das Öl als Melaleuca aetheroleum gekennzeichnet ist.

Außerdem sollte es sich um ein reines, sprich 100-prozentiges Öl handeln, da weitere Zusätze die Wirkung beeinträchtigen beziehungsweise verfälschen könnten. Wer ganz sicher gehen möchte, nimmt Bio-Teebaumöl, da sich hier keine möglichen Schadstoffe durch chemische und möglicherweise schädliche Pestizide im Produkt befinden können.

Vor Licht und Luft schützen

Teebaumöl ist relativ empfindlich in Bezug auf die Aufbewahrung. Man sollte daher beim Kauf darauf achten, dass das Öl in einer Braunglasflasche verkauft wird, die sicher verschlossen ist. Kommt Teebaumöl über einen längeren Zeitraum mit Luft und Licht in Kontakt, kommt es zu Reaktionen mit Sauerstoff, wodurch die Qualität des Öls stark gemindert wird. Ist das Öl jedoch vor Licht und Luft geschützt, kann es über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren stabil bei annähernd gleicher Qualität bleiben. Eine gute Heilwirkung wird Produkten mit Teebaumöl zugesprochen, wenn das Öl mindestens 30 Prozent Terpinen-4-ol und höchstens vier Prozent 1,8-Cineol enthält.

Kosmetik mit Teebaumöl

Häufig kommt Teebaumöl in Kosmetikprodukten zum Einsatz. In verschiedenen Cremes, Anti-Schuppen-Schampoos, Mundwässern oder anderen Pflegemitteln ist das Öl zu finden. Solche Produkte können aber in der Regel nicht die selbe Wirkung erreichen wie reines Öl. Wenn man sich die Liste der Inhaltsstoffe von verschiedenen Teebaumöl-Kosmetikprodukten ansieht, fällt meistens auf, dass das Teebaumöl weit hinten zu finden ist. Da die Konzentration der Inhaltsstoffe von vorne nach hinten jedoch abnimmt, bedeutet dies, dass Teebaumöl oft nur in niedriger Konzentration vorhanden ist. Außerdem sollte man beachten, dass eine strapazierte oder kranke Haut auch auf die weiteren Inhaltsstoffe von solchen Kosmetikprodukten mit Irritationen reagieren kann. Wenn eine therapeutische Wirkung erhofft wird, sollte man daher in ein hochwertiges und reines Teebaumöl investieren.

Gelegentlich findet man auch Produkte mit Teebaumöl, die für die Fellpflege von Katzen empfohlen werden. Da Katzen aber ätherische Öle nicht ausreichend verwerten können, kann es passieren, dass sich das Öl in den Organen anreichert und zu Vergiftungserscheinungen führt. Daher wird eine solche Anwendung nicht empfohlen!

Die richtige Anwendung

Teebaumöl sollte nur sehr sparsam pur auf gesunde Haut aufgetragen werden, da es sonst schnell zu Reizungen und Irritationen führen kann. Da es gerade bei kleinen zu behandelnden Stellen wie zum Beispiel Pickeln problematisch sein kann, ausschließlich erkrankte Haut zu beträufeln, wird das Teebaumöl in einem Trägerölverdünnt, so dass es in seiner Konzentration zwar abnimmt, trotzdem aber noch genug Heilkraft enthält. In der Regel reicht es aus, wenn fünf bis zehn Prozent Teebaumöl zu einem Trägeröl, wie Mandelöl, gegeben werden. Damit Hautirritationen vermieden werden, ist es ratsam, mit einer möglichst niedrigen Konzentration zu beginnen und sich langsam in der Dosierung zu steigern.

Verschiedene Produkte





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Beim Kauf solcher „fertigen“ Produkte mit Teebaumöl ist ein Blick auf die Deklaration unerlässlich. Es bringt nicht viel, wenn Teebaumöl in einer winzigen Konzentration vorhanden ist. Steht es auf der Zutatenliste dagegen relativ weit vorne, ist es ein positives Zeichen.

Natürlich kann nahezu jedes beliebige Haarshampoo mit Teebaumöl angereichert werden – doch praktischer ist ein Shampoo, in dem Teebaumöl schon in ausreichender Menge enthalten ist. Dadurch ist eine optimale Dosierung gegeben und auch das Vermischen der unterschiedlichen Substanzen (Shampoo, Teebaumöl) entfällt.

Es gibt zahlreiche Cremes für unterschiedliche Hauttypen, die Teebaumöl als Inhaltsstoff haben. Dabei sollte immer auf die Zutatenliste geschaut werden, denn nur reines Teebaumöl als Inhaltsstoff bringt wirkliche Effekte hinsichtlich der Heilwirkung. „Melaleuca Alternifolia“ lautet die Bezeichnung, die zwingend deklariert sein sollte, nur dann handelt es sich um echtes Teebaumöl. Ist die Creme in einem Tiegel, spielt die Herstelldosierung nur eine untergeordnete Rolle, denn in solch ein Behältnis kann das ätherische Öl leicht eingearbeitet werden.

Die herausragende Wirkung auf Pickel und Akne-Pusteln wurde schon beschrieben. Doch kaum jemand mag sein Fläschchen Teebaumöl in die Hosentasche oder Handtasche packen, um unterwegs seine unreine Haut damit zu behandeln. Das muss auch nicht sein, denn dafür gibt es spezielle Anti-Pickel-Stifte. Die Wirkstoffe sind exakt auf unreine Haut abgestimmt und bei Bedarf lässt sich solch ein Stift schnell nutzen.

Gerade bei der Zahncreme gestaltet es sich nicht ganz leicht, die Paste selbst mit dem Teebaumöl zu vermengen – was einmal aus der Tube draußen ist, bleibt draußen. Deswegen empfiehlt es sich, gleich eine Zahnpasta mit Teebaumöl als Inhaltsstoff zu kaufen. Alternativ kann das Öl auch auf die Zahncreme geträufelt werden, kurz vor dem eigentlichen Zähneputzen.

Gut – der Geruch von Teebaumöl liegt nicht jedem und dann gibt es ein Deo mit dem ätherischen Öl? Ganz einfach – das Deo muss nicht zwangsläufig nach Teebaumöl riechen, aber das Öl verhindert die Bakterienbildung, die für den unsäglichen Geruch von Schweiß zuständig sind. Eigentlich „riecht“ Schweiß selbst nicht, erst die Zersetzung der Körperflüssigkeit durch Hautbakterien bringt den unangenehmen Geruch mit sich. Und da Teebaumöl das Bakterienwachstum hemmt, wird natürlich auch die Zersetzung verhindert. Die Folge: Geruchintensives Schwitzen bleibt aus. Doch auch hier bietet sich eine wunderbare Alternative mit reinem Teebaumöl an: Einfach einige Tropfen Teebaumöl mit Wasser mischen und unter den Achseln punktuell verteilen. Wirkt Wunder!

Fertig gemischtes Mundwasser kann bakterielle Zahnfleischentzündungen, Mundgeruch oder Ablagerungen effektiv verhindern. Auch hier die Alternativ: Bei Verwendung eines Zahnputzglas kann das Mundwasser ohne große Umstände mit Teebaumöl angereichert werden.

Generell können Produkte natürlich auch selbst hergestellt werden, doch wie bei nahezu allen Naturprodukten spielt die Dosierung die Hauptrolle. Zu viel des Guten kann das Gegenteil des gewünschten bewirken. Zumal es nicht immer einfach ist, ein Produkt selbst mit Teebaumöl zu bestücken – Beispiel Zahnpasta. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, fertig gemischte Produkte zu kaufen, sofern die Dosierung stimmt – unabhängig von dem Fläschchen Teebaumöl, welches immer griffbereit in der Hausapotheke stehen sollte.

Eine lohnenswerte Investition

Teebaumöl wird nicht umsonst als „kleinste Apotheke“ der Welt bezeichnet. Allerdings werden zur Herstellung von 10 Litern Teebaumöl rund 1.500 Bäume benötigt. Das erklärt, warum Teebaumöl – in guter Qualität – nicht ganz günstig ist. Einmal im Jahr steht die Ernte an, dabei wird vom Baum nahezu alles für die Herstellung des ätherischen Öls genutzt. Auch bei diesem Aspekt zeigt die Natur erstaunliche und wunderbare Eigenschaften: Der abgeerntete Baum wächst innerhalb eines kurzen Zeitraums wieder komplett nach. 



Alle Informationen auf dieser Seite dienen dem Leser als allgemeinen Überblick und Orientierungshilfe. Die Informationen ersetzen keine Beratung oder Behandlung eines Arztes, welcher auf die indiviudellen Gegebenheiten eingehen kann. Sollten Sie unter gesundheitlichen Problemen leiden kontaktieren Sie bitte einen Arzt um eine professionelle Heilung gewährleisten zu können. Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.